Ganzheitliche und langfristige Klimaschutzstrategie für Schulen im Land Bremen

Klimaschutz muss gelernt sein: Vom Treibhauseffekt, über die Möglichkeiten Erneuerbarer Energien bis zum "klassischen" Energiesparen – schon jetzt beschäftigen sich viele Schulen in Bremen und Bremerhaven mit dem Sparen von Energie und Wasser sowie dem Klimawandel. Unser Projekt geht jedoch noch einen Schritt weiter und möchte gemeinsam mit vier Modellschulen eine ganzheitliche und langfristige Klimaschutzstrategie umsetzen. Diese bezieht sich nicht nur auf Unterrichtstoffe, sondern wird von der Schulgemeinschaft im Schulalltag gelebt. Das bedeutet konkret: Relevante Bereiche wie Ernährung, Energie, Mobilität, Verpflegung und Beschaffung werden kurz-, mittel- und langfristig klimafreundlich gestaltet.

Erarbeitung von individuellen Klimaschutzplänen

Entwickeln wollen wir diese Strategie mit einem ganzheitlichen, partizipativen und strategischen Ansatz, der die verschiedenen Akteur*innen der Schulgemeinschaft einbezieht. Das Kernkonzept besteht darin, dass die teilnehmenden Schulen in Bremen und Bremerhaven einen Klimaschutzplan, der Ziele sowie kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen enthält, erarbeiten und umsetzten.

Bei der Umsetzung des Projektes erhalten die Schulen organisatorische und fachliche Unterstützung durch uns und eigene „Klima-Coaches“ – beispielsweise bei der Erstellung des Klimaschutzplanes und Berechnung der CO₂-Schulbilanz. Hierfür wird den Schulen ein CO₂-Rechner zur Verfügung gestellt, der die Handlungsfelder Energie, Wasser, Mobilität, Verpflegung und Beschaffung umfasst.

Mit Einreichen des Klimaschutzplans bewirbt sich die Modellschule offiziell für das Label „Schule auf dem Weg zur Klimaneutralität“, das von uns in Zusammenarbeit mit der zuständigen Behörde vergeben wird.

Die Modellschulen

Das Projekt wird an folgenden Schulen durchgeführt:

  • Wilhelm-Focke-Oberschule, Bremen
  • Marie-Curie-Grundschule, Bremen
  • Grundschule am Baumschulenweg, Bremen

Weitere Modellschulen in Bremerhaven folgen in den kommenden Wochen.

Zum Auftakt des Projektes „Schulen auf dem Weg zur Klimaneutralität“ hängen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Bildungssenatorin Sascha Karolin Aulepp, Klimaschutzwünsche auf dem Schulcampus der Wilhelm-Focke-Oberschule und Marie-Curie-Grundschule auf. Ebenfalls dabei (v.l.n.r.): Lars Beulke (Schulleiter Grundschule am Baumschulenweg), Wolfgang Kirst (Schulleiter der Wilhelm-Focke-Oberschule), Martin Grocholl (Geschäftsführer der Klimaschutzagentur energiekonsens) und Andrea Barthe (Schulleiterin der Marie-Curie-Grundschule); (Foto: energiekonsens, Fotograf: Karsten Klama)
© energiekonsens, Fotograf: Karsten Klama
Zum Auftakt des Projektes „Schulen auf dem Weg zur Klimaneutralität“ hängen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Bildungssenatorin Sascha Karolin Aulepp, Klimaschutzwünsche auf dem Schulcampus der Wilhelm-Focke-Oberschule und Marie-Curie-Grundschule auf. Ebenfalls dabei (v.l.n.r.): Lars Beulke (Schulleiter Grundschule am Baumschulenweg), Wolfgang Kirst (Schulleiter der Wilhelm-Focke-Oberschule), Martin Grocholl (Geschäftsführer der Klimaschutzagentur energiekonsens) und Andrea Barthe (Schulleiterin der Marie-Curie-Grundschule); (Foto: energiekonsens, Fotograf: Karsten Klama)

Fördermittelgeber

Gefördert wird das Projekt durch die Senatorin für Kinder und Bildung über Mittel des Handlungsfelds Klimaschutz 2022/2023 finanziert.

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