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KWP-Boost

Bürgerschaftliche Mitwirkung als Schlüssel zur Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung

Projektziele

Die kommunale Wärmeplanung ist die Grundlage für eine klimaneutrale Wärmeversorgung in Städten und Gemeinden. Die zentrale Herausforderung besteht nun darin, die geplanten Maßnahmen vor Ort umzusetzen. Hier setzt das Forschungsprojekt „KWP-Boost – Bürgerschaftliche Mitwirkung als Schlüssel zur Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung“ an.

Ziel des Projekts ist es, praxisnahe Ansätze zu entwickeln, mit denen Kommunen ihre Bürger*innen aktiv in die Wärmewende einbinden können. Dafür werden in ausgewählten Bremer Quartieren neue Formen der zielgruppenspezifischen Ansprache, Information und Beteiligung erprobt. Darüber hinaus entwickelt das Projekt Handlungsempfehlungen für die Initiierung und Umsetzung erneuerbarer Energiegemeinschaften. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Frage, wie unterschiedliche Bevölkerungsgruppen erreicht und bei Entscheidungen zur zukünftigen Wärmeversorgung unterstützt werden können.

Projektnutzen

Eine erfolgreiche Wärmewende erfordert nicht nur technische Lösungen, sondern auch die aktive Mitwirkung der Menschen vor Ort. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die kommunale Wärmeplanung sozial verträglich, verständlich und praxistauglich umzusetzen.

Die entwickelten Beteiligungs- und Kommunikationsansätze helfen Kommunen dabei,

  • die Akzeptanz für Maßnahmen der Wärmewende zu erhöhen.

  • Bürger*innen transparent und zielgruppengerecht zu informieren.

  • soziale Aspekte stärker zu berücksichtigen.

  • erneuerbare Energiegemeinschaften nachhaltig aufzubauen.

  • die Umstellung auf klimafreundliche Wärmeversorgung langfristig zu befördern.

Die Projektergebnisse werden als praxisorientierte Handlungsempfehlungen aufbereitet und Kommunen, Planer*innen und Initiativen als Orientierung für die Umsetzung der Wärmeplanung zur Verfügung gestellt.

Projektpartner

Am Forschungsprojekt an KWP-Boost beteiligen sich neben der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens auch die Hochschule Bremen, adelphi research aus Berlin und das ECOLOG-Institut aus Lüneburg.

Die Hochschule Bremen bringt ihre Erfahrung in der Analyse technischer und sozio-ökonomischer Daten der Stadt Bremen ein, auf deren Grundlage die Auswahl geeigneter Quartiere erfolgt. Darauf aufbauend entwickeln ECOLOG und energiekonsens gemeinsam Konzepte und Ansätze für die zielgenaue Beteiligung und Aktivierung der unterschiedlichen Akteur*innen vor Ort, die in der Projektlaufzeit angewendet und evaluiert werden. Das Projekt überspannend befasst sich adelphi research mit der Aufarbeitung und Auswertung der gewonnenen Daten sowie deren Übertragung in Wissenschaft und Praxis, u.a. durch Handlungsempfehlungen und Anwendungshilfen für bspw. Kommunalverwaltungen oder Bürgerinitiativen.

Gefördert wird das Vorhaben über einen Zeitraum von zwei Jahren durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung über den Förderaufruf „Vom Plan zur Wende“.

Projektlaufzeit

März 2026 - Februar 2028

bmwe_gefoerdert_de_rgb
Henrik Wunsch
Ansprechpartner*in
Henrik Wunsch

Projektmanagement "Quartiere klimafreundlich gestalten"

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