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Ökostrom

Mittlerweile wissen wir: Klimaschutz kann nur funktionieren, wenn wir auf fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas verzichten. Ein Wechsel zu Ökostrom ist ein aktives Zeichen für die Umwelt und stellt sicher, dass der eigene Verbrauch den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreibt.

Das Vorurteil, ökologischer Strom sei deutlich teurer, hält sich hartnäckig. Ein Tarifvergleich zeigt jedoch: Die Preise für konventionellen Strom und Ökostrom haben sich in den letzten Jahren stark angenähert. Oft ist der grüne Tarif sogar die günstigere Wahl. Unabhängig vom reinen Strompreis fallen bei konventioneller Erzeugung zudem hohe externe Folgekosten für Umwelt und Gesundheit an, die bei regenerativen Quellen entfallen [1].

2020 lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Deutschland erstmals bei über 50 Prozent. Doch für echte Klimaschutz muss der Anteil noch weiter steigen!

Den Stromanbieter oder -tarif zu wechseln ist ganz einfach und dauert nicht lange. Oft kann der Wechsel online mit ein paar Klicks durchgeführt werden. Aber Vorsicht: Einige Ökostrom-Tarife sind Mogelpackungen. Seriöse Tarife zeichnet beispielsweise das Zertifikat „Grüner Strom Label“ aus, das von mehreren Umweltorganisationen unterstützt wird. So lässt sich mit minimalem Aufwand ein wirksamer Beitrag zur Energiewende leisten.


[1] quarks.de/technik/energie/welche-art-von-strom-ist-am-guenstigsten