Frida Kopka übernimmt die Leitung des Klima Bau Zentrums in Bremen. Die Architektin folgt auf Werner Müller, der das gemeinnützige Beratungszentrum von energiekonsens maßgeblich mit aufgebaut und geprägt hat und nun in den Ruhestand geht.
„Werner Müller hat das Klima Bau Zentrum über viele Jahre geprägt und zu einer wichtigen Anlaufstelle für die Bremerinnen und Bremer gemacht. Ich freue mich darauf, diese erfolgreiche Arbeit fortzuführen und dabei auch neue Impulse zu setzen“, sagt Kopka.
Von der Idee zur etablierten Anlaufstelle
Werner Müller hat sich über viele Jahre für ein zentrales, bürgernahes Beratungsangebot rund um nachhaltiges Bauen und Sanieren in Bremen eingesetzt – für die Idee eines Ortes, an dem Menschen unabhängig und verständlich Unterstützung bei Fragen rund um ihre Gebäude bekommen.
Mit großem persönlichem Einsatz begleitete Müller den Aufbau des Klima Bau Zentrums und entwickelte es gemeinsam mit dem Team zu einer etablierten Anlaufstelle für Bremerinnen und Bremer, Fachleute und Unternehmen. Heute finden Ratsuchende dort kostenlose und herstellerneutrale Orientierung unter anderem zu energetischer Sanierung, Heizung, erneuerbaren Energien, nachhaltigen Baustoffen und Fördermöglichkeiten.
„Dass das Klima Bau Zentrum heute so gut aufgestellt ist und von vielen Menschen als erste Anlaufstelle genutzt wird, ist ganz wesentlich auch Werner Müllers Verdienst. Wir danken ihm herzlich für sein großes Engagement und seine langjährige Aufbauarbeit“, sagt Martin Grocholl, Geschäftsführer von energiekonsens.
Neue Themen für eine zukunftsfähige Stadt
Auf dieser Grundlage möchte Frida Kopka das Klima Bau Zentrum weiterentwickeln. Die ausgebildete Architektin arbeitet seit zwei Jahren bei energiekonsens und war dort bislang in verschiedenen Projekten der Stadtentwicklung tätig. Dabei beschäftigte sie sich unter anderem mit der Frage, wie Gebäude und Quartiere angesichts von Klimawandel, knappen Ressourcen und wachsendem Wohnraumbedarf zukunftsfähig gestaltet werden können.
„Im Mittelpunkt meiner Arbeit wird die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit des Klima Bau Zentrums stehen – mit Orientierungsberatungen, Veranstaltungen und der Weiterentwicklung der Ausstellung“, so Kopka. Ein neues Thema soll im kommenden Jahr die bessere Nutzung von Wohnraum im Bestand sein. Das Klima Bau Zentrum möchte dazu zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, vorhandene Gebäude anders und effizienter zu nutzen, beispielsweise durch die Anpassung von Grundrissen, den Ausbau bislang ungenutzter Flächen oder die Aufstockung von Gebäuden.
„Für eine zukunftsfähige Stadt müssen wir nicht nur darüber sprechen, wie wir Gebäude energetisch verbessern, sondern auch darüber, wie wir vorhandene Ressourcen besser nutzen können“, sagt Kopka. „Ich möchte gemeinsam mit dem Team daran arbeiten, das Klima Bau Zentrum als verlässliche Anlaufstelle fortzuführen und das Angebot langfristig um diese und weitere Fragen rund ums Bauen und Sanieren zu ergänzen.“
Neben ihrer Tätigkeit bei energiekonsens engagiert sich Kopka ehrenamtlich im Bremer Chapter von Architects for Future. Ihre neue Aufgabe verbindet damit ihre fachlichen Schwerpunkte und ihr Engagement für eine klima- und ressourcenschonende Stadtentwicklung.
Das Klima Bau Zentrum bleibt auch unter neuer Leitung eine zentrale Anlaufstelle für alle Bremerinnen und Bremer, die ihr Gebäude nachhaltig, energieeffizient und zukunftsfähig gestalten möchten. Die Beratung ist kostenlos, unabhängig und herstellerneutral.