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1. Bremer Klimaschultag vernetzt Schulen aus Bremen und Bremerhaven

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Wie gelingt Klimaschutz im Schulalltag? Welche Erfahrungen machen Schulen auf ihrem Weg zur Klimaschule? Und wie können Schülerinnen und Schüler aktiv eingebunden werden? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der 1. Klimaschultag im Land Bremen, zu dem die gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens am 24. August 2026 in die Wilhelm-Focke-Oberschule eingeladen hat.

Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, Bildungseinrichtungen und Verwaltung sowie Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen kamen zusammen, um sich über konkrete Ansätze und Erfahrungen auf dem Weg zur Klimaschule auszutauschen.

Kernkompetenz Klimaschutz

Der 1. Klimaschultag fand im Rahmen des Projekts „Schulen auf dem Weg zur Klimaneutralität statt“. Das Projekt unterstützt Schulen in Bremen und Bremerhaven dabei, Klimaschutz systematisch im Schulalltag und im Unterricht zu verankern. Unterstützt von Klima-Coaches entwickeln die Schulen individuelle Klimaschutzpläne und setzen konkrete Maßnahmen unter anderem in den Bereichen Energie, Mobilität, Verpflegung, Wasser und Beschaffung um. Gleichzeitig werden Klimaschutzkompetenzen gefördert und Schülerinnen und Schüler darin bestärkt, selbst aktiv zu werden.

„Schulen sind zentrale Orte, an denen junge Menschen lernen, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Klimaschutz im Schulalltag erfahrbar zu machen, stärkt nicht nur Wissen, sondern auch Selbstwirksamkeit und gemeinschaftliches Handeln“, sagte Mark Rackles, Senator für Kinder und Bildung. „Die engagierten Schulen im Land Bremen zeigen, wie Klimaschutz ganz praktisch Teil der Schulentwicklung werden kann.“

Die engagierten Schulen im Land Bremen zeigen, wie Klimaschutz ganz praktisch Teil der Schulentwicklung werden kann.

Mark Rackles, Senator für Kinder und Bildung

Erfahrungsaustausch erwünscht

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„Klimaschutz endet nicht am eigenen Schultor. Viele Schulen stehen in der Umsetzung vor Fragen, für die andere oft schon Lösungen gefunden haben: Wie gelingt Beteiligung? Wie wird aus einzelnen Aktionen ein langfristiger Prozess? Genau dafür braucht es Austausch auf Augenhöhe. Der Klimaschultag hat gezeigt, wie wertvoll es ist, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen“, betonte Martin Grocholl, Geschäftsführer von energiekonsens.

Der Klimaschultag hat gezeigt, wie wertvoll es ist, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen.

Martin Grocholl, Geschäftsführer energiekonsens

Gemeinsam Verantwortung übernehmen – unter diesem Titel diskutierten Senator Mark Rackles, energiekonsens-Geschäftsführer Martin Grocholl, Matthias Drieschner (Berater für Umwelt- und Klimaschulen im Hamburger Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen) sowie Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler darüber, wie Klimaschutz Teil des Schulalltags werden kann.

In der anschließenden Workshop-Phase erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in erste Schritte auf dem Weg zur Klimaschule, entwickelten gemeinsam Ideen zur Beteiligung der Schulgemeinschaft und lernten Klimaschutzaktivitäten aus der Perspektive der Schülerinnen und Schüler kennen.

Auch die gastgebende Schule zog ein positives Fazit. „Es war inspirierend zu erleben, mit wie viel Engagement sich auch andere Schulen auf ganz unterschiedliche Weise für den Klimaschutz einsetzen. Besonders beeindruckt hat uns, mit wie viel Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen sich die Jugendlichen in die Klimaschutzprojekte einbringen. Die Begegnungen geben uns wertvolle Impulse und Rückenwind für die nächsten Schritte auf unserem Weg als Klimaschule“, sagte Wolfgang Kirst, Schulleiter der Wilhelm-Focke-Oberschule.

Die Begegnungen geben uns wertvolle Impulse und Rückenwind für die nächsten Schritte auf unserem Weg als Klimaschule

Wolfgang Kirst, Schulleiter Wilhelm-Focke-Oberschule

Der Bremer Klimaschultag soll auch 2027 stattfinden und Schulen die Möglichkeit geben, voneinander zu lernen. Acht Schulen in Bremen und Bremerhaven wurden seit Projektstart 2024 mit dem Label „Schule auf dem Weg zur Klimaneutralität“ ausgezeichnet, fünf weitere befinden sich aktuell auf dem Weg. Die nächste Möglichkeit für Schulen, in das Projekt einzusteigen, ist im Oktober 2026. Bei Interesse an einer Teilnahme am Projekt können sich Schulen an die Klimaschutzagentur energiekonsens wenden, unter institutionen@energiekonsens.de

Das Projekt „Schulen auf dem Weg zur Klimaneutralität“ wird von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens umgesetzt und von Der Senator für Kinder und Bildung finanziert.