Die Bremer Altbautage in der Messehalle 7.
3. Norddeutscher Wohngipfel brachte am Freitag Politik und Branche zusammen
Vieles ist derzeit in Bewegung. Nicht alles lässt sich steuern – umso wichtiger werden die Entscheidungen, die man selbst treffen kann. Genau mit diesem Blick kamen viele Besucherinnen und Besucher zur hanseBAU & den Bremer Altbautagen: mit konkreten Fragen, lange gereiften Ideen und dem Wunsch, Projekte endlich anzugehen. Nach drei Messetagen ist das Messe-Duo am Sonntag erfolgreich zu Ende gegangen. 14.781 Besucherinnen und Besuchern informierten sich bei 412 Ausstellenden in drei Hallen über Neubau, Sanierung, Modernisierung, Wohnen im Bestand und Energieversorgung.
Ob neue Küche, Dachausbau, Gartengestaltung, energetische Sanierung oder der Schritt in Richtung Solarenergie: Die hanseBAU & Bremer Altbautage brachten Inspiration, Fachwissen und konkrete Ansprechpartner zusammen – für kleine Vorhaben ebenso wie für größere Pläne. „Wir haben in diesem Jahr sehr deutlich gespürt, dass viele Menschen nicht mehr nur Ideen sammeln, sondern Maßnahmen direkt angehen wollen. Oft ging es um Zeitpläne, Budgets und die nächsten Schritte. Genau dafür ist diese Messe da“, sagt Kerstin Renken, Bereichsleiterin für Publikumsmessen bei der MESSEN BREMEN.
Die Bremer Altbautage in Messehalle 7.
Plattform für Austausch und Orientierung
Neben der starken Publikumsresonanz zeigte sich die Bedeutung des Messe-Duos auch auf politischer Ebene: Parallel zur hanseBAU fand der 3. Norddeutsche Wohngipfel in der Lounge der Messehalle 7 mit direktem Blick auf die Bremer Altbautage statt. Hierbei kamen die zuständigen Senatorinnen und Minister aus Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen sowie die Staatssekretäre aus Schleswig-Holstein und vom Bundesbauministerium zusammen, um sich über eine beschleunigte und verlässliche Zusammenarbeit im Wohnungsbau zu verständigen. Im Anschluss gab es einen Rundgang über die Bremer Altbautage.
Martin Grocholl beim Rundgang mit den Senatorinnen und Ministern. Hier im Bild: Christian Pegel, Karen Pein und Özlem Ünsal (v.l.n.r.).
Impulse für Sanierung, Bestand und Klimaschutz
Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag erneut auf dem Bauen und Sanieren im Bestand. Großen Zuspruch erhielt das Forum Denkmal, die umfangreiche Sonderausstellung mit über 40 Beteiligten aus Handwerk, Baustoff-Wirtschaft und Fachinstitutionen. Gezeigt wurde, wie historische Bausubstanz fachgerecht erhalten und zugleich zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Durch die zahlreichen Vorträge der Fachleute und die praktischen Vorführungen der traditionellen Handwerkerinnen und Handwerker wurde das Thema Denkmal auch für Laien greifbar und lebendig“, sagt Projektleiter Sven Rapke.
Auf der Sonderschau "clever heizen!" informierten sich zahlreiche Besucher*innen zum Thema Heizungstausch und der kommunalen Wärmeplanung im Land Bremen.
Parallel zur hanseBAU boten die Bremer Altbautage in Halle 7 fundierte Orientierung für Eigentümerinnen und Eigentümer von Bestandsgebäuden. Besonders gefragt war die Sonderschau „clever heizen!“ der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens, die kompakt und kompetent über die Zukunft der Wärmeversorgung informierte. „Wer die Messe verpasst hat, kann sich weiterhin kostenfrei und unabhängig im Klima Bau Zentrum beraten lassen – wir unterstützen bei allen Fragen rund um energetische Sanierung und zukunftsfähige Heizlösungen“, empfiehlt Martin Grocholl, Geschäftsführer von energiekonsens.