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Unter welchen Umständen Wärmepumpen eine klimafreundliche Wärmeversorgung auch im Bestand sichern können, wird seit Jahren angeregt in der Fachwelt diskutiert. Unzureichend gedämmte Gebäudehüllen und fehlende Flächenheizungen sowie die daraus resultierenden hohen Vorlauftemperaturen, haben der Wärmepumpe den Erfolg im Bestand lange verwehrt. Die Studien der vergangenen Jahre sprechen jedoch eine andere Sprache: Die Wärmepumpe kann – wenn gewisse Punkte beachtet werden – auch in älteren Gebäuden durchaus eine passende Heizvariante darstellen, die besonders im Hinblick auf den Klimaschutz punktet.

Die Fortbildung findet im Rahmen des Projekts WEG der Zukunft statt und beleuchtet vor allem Mehrfamilienhäuser. Die Anerkennung der Veranstaltungen für die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes sowie durch die Architektenkammer Baden-Württemberg ist beantragt.

Auch Hausverwaltungen können Fortbildungszertifikate erhalten.

Referent*innen:

  • Peter Mellwig, Institut für Energie- und Umweltforschung: „NT-Ready-Standard: Gebäude gezielt für den Umstieg auf erneuerbare Wärme vorbereiten“
  • Dr. Marek Miara, Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme: „Wärmepumpen - warum und wie sie auch im Bestand geeignet sind“