Montag / 15:00 – 17:30 Uhr
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Das neue Campusviertel in Bremerhaven

Das Campusviertel in Bremerhaven soll als lebendiger maritimer Wissenschaftscampus mit dem Alfred-Wegener-Institut im Mittelpunkt entwickelt werden. Die städtebauliche Struktur ist aus dem bestehenden Hafenraster sowie aus alten und neuen Sichtachsen entstanden, um auf dem Bestand weiterzubauen und eine Vernetzung mit der Umgebung zu schaffen.
Ein Industriegebiet, eine Brache, verwandelt sich in ein architektonisch abwechslungsreich gestaltetes Quartier. Von Wasser umgeben. Autoarm und Klimaneutral. Ein Dorf in der Stadt.
Auf diesem Grünen Montag werden exemplarisch zwei Gebäude (Neubau und Altbau) vorgestellt.

Seminarinhalt
Historische Gebäude haben in vielen Fällen einen hohen kulturellen und ästhetischen Wert, aber oftmals auch eine schlechte Energiebilanz. In Zeiten des Klimawandels stellt sich daher immer häufiger die Frage, wie sich Klimaschutz und Denkmalschutz vereinen lassen. Mit dieser Frage sah sich auch die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH (FBG) konfrontiert, als das ehemalige Nordsee Gebäude in der Klußmannstraße mitten im Sanierungsprozess unter Denkmalschutz gestellt wurde.
Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Nordsee GmbH in Bremerhaven wird für das stetig wachsende Alfred-Wegener-Institut (AWI) umgebaut. In dem ehemaligen Nordsee-Verwaltungsgebäude werden nach umfangreichen, energetischen Sanierungsmaßnahmen neue Arbeitsplätze für die Forscher*innen des AWI entstehen.

Die Veranstaltungsreihe „Grüner Montag“ der Architektenkammern und der Klimaschutzagenturen der Länder Niedersachsen und Bremen nimmt sich dieses Themas mit einem besonderen Blick auf den Bestand an. Ziel ist es, die Planenden ebenso wie die öffentlichen und privaten Auftraggeber auf dem Weg zur passenden baulichen Lösung zu unterstützen. Anhand von Fallbeispielen werden jeweils konkrete Lösungsstrategien vorgestellt.

Eine Veranstaltungsreihe der Architektenkammern in Bremen und Niedersachsen und der Klimaschutzagenturen des Landes Bremen (energiekonsens) und des Landes Niedersachsen (KEAN) in Kooperation mit proKlima Hannover.

Die Fortbildung wird für die Verlängerung der Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste mit 4 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude) und 4 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet.

Die Veranstaltung wird gemäß Fortbildungssatzung der Architektenkammer der Freien Hansestadt Bremen und der Architektenkammer Niedersachsen mit 2 Fortbildungspunkten anerkannt.

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