Donnerstag / 14:00 – 17:00 Uhr
online (zoom)

Das Seminar stellt Methoden und Werkzeuge vor, die Planer*innen eine Abschätzung ermöglichen, ob ein Bestandsgebäude für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet ist. Möglichst geringe Vorlauftemperaturen des Heizsystems sind notwendig, um einen hohen Wirkungsgrad der Wärmepumpenanlage zu erzielen. Eine Möglichkeit, die Wärmepumpeneignung eines Gebäudes festzustellen, ist die Berechnung eines hydraulischen Abgleichs. Ergänzend kann simuliert werden, mit welchen Optimierungsmaßnahmen im Norm-Heizfall eine gewünschte Vorlauftemperatur kleiner 50°C erzielt wird. Als weitere Methode kann eine Energieanalyse aus dem Verbrauch (EAV) durchgeführt werden. Als solche wird die energetische Bewertung von Gebäuden auf Basis im Zeitintervall gemessener Wärmeverbräuche bezeichnet. Im Ergebnis wird die „Heizsteigung“ ermittelt. Anhand deren Steilheit kann die Wärmepumpeneignung eines Gebäudes abgeschätzt werden.
Die Werkzeuge und Methoden werden anhand von konkreten Beispielen von Prof. Dr.-Ing. Kati Jagnow und Anja Ender, TARA Ingenieurbüro vorgestellt.

Referent*innen:
Heinfried Becker, energiekonsens
Anja Ender, TARA Ingenieurbüro
Prof. Dr.-Ing. Kati Jagnow

Die Fortbildung wird für die Verlängerung der Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste mit 4 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 4 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) und 4 Unterrichtseinheiten (Energieaudit DIN 16247 (BAFA)) angerechnet.

Die Veranstaltung wird gemäß Fortbildungssatzung der Architektenkammer der Freien Hansestadt Bremen mit 4 Fortbildungspunkten anerkannt.

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