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Austausch mit internationalen Gästen in Bremen

Mit dem „European Green Deal“ will die EU-Kommission die Netto-Treibhausgasemissionen in der EU bis 2050 auf null reduzieren. Um zu sehen, wie Klimaschutz bereits heute konkret vor Ort umgesetzt wird, besucht Ende September eine Gruppe Bediensteter der EU-Kommission sowie aus Ministerien der Mitgliedsländer Bremen. Auf dem Programm steht daher natürlich auch ein Treffen mit uns.

„Der Schutz des Klimas ist für mich und das Goethe-Institut eine Herzensangelegenheit“, berichtet Ludwig Nachtmann. Er organisiert die Reise für das Europanetzwerk Deutsch. „Wir wollen die Bemühungen vor Ort auf europäischer Ebene sichtbar machen. Bremen ist in dieser Hinsicht spannend, weil es etliche Unternehmen und Forschungseinrichtungen gibt, die in diesem Bereich voranschreiten. Und mit energiekonsens als Klimaschutzagentur gibt es einen wichtigen Akteur, was Beratung und Förderung angeht. Da bietet sich ein Austausch natürlich an.“

Klimaschutz europaweit voranbringen

„Das Treffen ist eine tolle Gelegenheit, um den Gästen aus verschiedenen Nationen zu zeigen, wie wir in Bremen auch mit Unterstützung der EU Klimaschutz betreiben“, findet Nadia Bremer. Sie leitet bei uns das über den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (kurz EFRE) geförderte Projekt „Bremer Unternehmen sparen CO₂“. „Damit der „European Green Deal“ ein Erfolg wird, ist es wichtig, sich zu vernetzen und das Thema europaweit voranzubringen.“

Neben der Vorstellung von energiekonsens und unserer Klimaschutz-Projekte steht ein gemeinsamer Besuch beim Pflanzenhersteller und Umweltpreisträger BOCK Bio Science auf dem Programm. Das Unternehmen ist Mitglied unseres aus den oben beschriebenen EU-Mitteln geförderten Effizienztisches "energiekonsens Klassik“, um gemeinsam mit anderen Betrieben CO₂-Emissionen zu reduzieren und energieeffizienter zu wirtschaften.

Im Auftrag des Auswärtige Amt fördert das Goethe-Institut mit dem Programm Europanetzwerk Deutsch die deutsche Sprache als Arbeits- und Verfahrenssprache in den Europäischen Institutionen und unterstützen ein aktives europäisches Netzwerk. Auf dem Programm der Gäste stehen außerdem Gespräche mit Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Klimaschutzsenatorin Maike Schaefer.